ONLINE-TERMIN Mo: 8.00-13.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr
Di: 7.00-13.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr
Mi und Fr: 8.00-13.00 Uhr
Do: 8.00-13.00 Uhr und 14.00-19.00 Uhr

Leistungen

Vorsorge

•    Check-up-35 (ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre):
Allgemeiner Gesundheitscheck für Männer und Frauen ab dem 35. Lebensjahr zur Früherkennung von unterschiedlichen Erkrankungen. Zu dem Check-up gehören eine ausführliche  körperliche Untersuchung, die Bestimmung von Blutzucker- und Cholesterinwerten sowie ein Urintest.

•    Hautkrebsscreening (ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre):
Vorsorgeuntersuchung zur Erkennung von Hautkrebs mit Ganzkörperuntersuchung der Haut.

•    Krebsvorsorge des Mannes (ab dem 45. Lebensjahr jährlich):
Jährliche Vorsorgeuntersuchung für Männer, inklusive Untersuchung der Prostata und der Genitalien.

•    Krebsvorsorge zur Vermeidung des Darmkrebses (ab dem 50. Lebensjahr jährlich):
Jährliche Vorsorgeuntersuchung für Männer und Frauen, inklusive Untersuchung des Dickdarmes und Enddarmes sowie Stuhlluntersuchung auf occultes Blut.

Spektrum

Allgemeine Leistungen:

Hausärztliche Versorgung

  • Hausbesuche
  • Impfungen und Reiseimpfberatung
  • Behandlung des Diabetes mellitus
  • Behandlung der Arteriellen Hypertonie
  • Basislaboruntersuchungen


Spezialdiagnostik:

  • Speziallabor (z.B. erweiterte Serumlipid- und Cholesterin-Analyse)
  • Kardiologische Risikoprofilbestimmung
  • EKG
  • Belastungs-EKG
  • Langzeit-EKG (24 Stunden) incl. Herzfrequenzvariabilität
  • Langzeitblutdruckmessung (24 Stunden)
  • Echokardiographie (Herzultraschall)
  • Farbduplexsonographie der hirnversorgenden Arterien mit Bestimmung der Intima-Media-Dicke
  • Pulswellenanalyse zur Bestimmung der Gefäß-Steifigkeit
  • Farbduplexsonographie der Beinarterien
  • Farbduplexsonographie der Aorta
  • ABI (Knöchel-Arm-Index)
  • Lungenfunktionsuntersuchung
  • Ultraschalluntersuchung des Bauches
  • Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse
  • Burn-out-Screening

Risiko

Kennen Sie Ihr kardiovaskuläres Risikoprofil?

Die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) ist eine krankhafte Verengung von Arterien, die in allen Körperpartien auftreten kann. Es kommt zu Ablagerungen von Cholesterin, Kalk und Fettsäuren, die unbemerkt zu einer Gefäßverengung und damit zur Beeinträchtigung der Durchblutung führen.

Die Folgen können Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch das Raucherbein und die Schaufenstererkrankung sein.

Die wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren für Herzgefäßverengung und Herzinfarkt/ Schlaganfall  sind:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin)
  • Übergewicht
  • Stress
  • Bewegungsmangel
  • genetische Faktoren mit familiärer Belastung

Check-Up

Erweiterter Check-up:

Als sinnvolle Ergänzung zur Check-up-35-Untersuchung, die von den gesetzlichen Krankenkassen geleistet wird.

Ziel des Erweiterten Check-ups ist, wichtige Funktions-Störungen des Körpers früh zu erkennen. Dazu setzen wir auf eine ergänzende Labordiagnostik und bestimmen dabei die wichtigsten Laborwerte, die auf mögliche Funktions-Störungen hinweisen können. Darüber hinaus beinhaltet der erweiterte Check-up auch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens.

Herz- und Gefäß-Check-up (Manager-Check-up):

Als Ergänzung zum Erweiterten Check-up. Der Fokus liegt hier auf der Früherkennung von Herz- und Gefäßerkrankungen und darauf, gefährliche Folgen der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) zu vermeiden. Dazu bestimmen wir im Manager-Check-up Ihr individuelles kardiovaskuläres Risikoprofil.
Die wichtigsten Elemente des Manager-Check-ups sind

  • Ultraschalluntersuchung des Herzens
  • Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße mit Intima-Media-Dicken-Bestimmung
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Langzeit-EKG-Messung
  • Belastungs-EKG
  • Speziallabor zur Früherkennung des kardiovaskulären Risikoprofils, inklusive erweiterter Untersuchung des Fettstoffwechsels und der Frühzeichen des Diabetes mellitus.

Nach den Untersuchungen folgt eine ausführliche Besprechung und Beratung. Dabei geht es darum, auf Basis der jeweiligen Ergebnisse und Parameter persönliche Empfehlungen zu erarbeiten, wie Sie Ihr individuelles kardiovaskuläres Risikoprofil verbessern können. Das trägt dazu bei, Folgeerkrankungen der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu vermeiden.

Ganzkörper-Check-up:

  • Zusätzlich zum Herz- und Gefäßcheck-up bieten wir hier eine erweiterte Untersuchung an, die auch folgende Elemente beinhaltet:
  • Duplexsonographie der Beinarterien
  • Duplexsonographie der Aorta mit der Möglichkeit der Früherkennung der Erweiterung der Hauptschlagader
  • Duplexsonographie der Nierenarterien
  • Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse
  • Bestimmung des Knöchelarmindexes
  • Burn-out-Screening.

Team

Herr Dr. med. R. Destani
Facharzt für Innere Medizin
und Facharzt für Kardiologie

Lebenslauf:

geboren und aufgewachsen in Trier an der Mosel
Verheiratet, 3 Kinder

Studium der Humanmedizin:

1995 bis 1998 an der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz
1998 bis 2004 Albert-Ludwig-Universität zu Freiburg
Approbation seit 2004

Ärztliche Tätigkeit:

2004 bis 2007    
Assistenzarzt in der Abteilung für Innere Medizin im St. Vincenz-Krankenhaus in Essen (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Duisburg/Essen)

2008 bis 2009     
Assistenzarzt in der Abteilung für Innere Medizin im Kreiskrankenhaus Dormagen (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln)

2010 bis 2012    
Assistenzarzt in der Kardiologie im St. Vincenz-Krankenhaus in Essen (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Duisburg/Essen)

2012 bis 2014    
Oberarzt in der Abteilung für Kardiologie im St. Vincenz-Krankenhaus in Essen (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Duisburg/Essen)

Facharzt für Innere Medizin 2012

Facharzt für Kardiologie 2014

Auslandsaufenthalte:

2003 viermonatiger Aufenthalt in Tours, Frankreich im Rahmen des Praktischen Jahres
2008 zweimonatiger Aufenthalt in Nepal, in freiwilliger ärztlicher Tätigkeit im Scheer Memorial Hospital Banepa
 

Frau S. Balzer
Fachärztin für Innere Medizin

Lebenslauf:

aufgewachsen  in  Troisdorf-Sieglar
verheiratet, 2 Kinder

Studium der Humanmedizin:

1992 bis 2000 an der Rhein. Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn
Approbation seit 2000

Ärztliche Tätigkeit:

1999 bis 2011
Assistenzärztin in der Abteilung für Innere Medizin am Malteser-Krankenhaus Bonn

2003 bis 2004
Einsatz im Malteser-KH in Rheinbach und dort Teilnahme am Notarztdienst

ab 2005
nach der Elternzeit, Tätigkeit in der Notaufnahme am Malteser-Krankenhaus in Bonn

seit 2011
Fachärztin für Innere Medizin

seit April 2015
in der Praxis Dr. Destani in Troisdorf-Spich

Auslandsaufenthalte:

Frankreich(Lyon), USA (Washington), Australien (Canberra/Brisbane)   

Frau H. Panzenell
Medizinische Fachangestellte

In der Praxis seit 1977 (zuvor Praxis Dr. Ruster)

Frau K. Thiemann
Praxismanagerin

In der Praxis seit 2017

Frau M. Slowik
Medizinische Fachangestellte

In der Praxis seit 2016

Frau T. Bana
Medizinische Fachangestellte

In der Praxis seit 2016

Frau A. Latragna
Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten

In der Praxis seit 2015

Frau J. Möller
Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten

In der Praxis seit 2016

Eindrücke

Krankheitsbilder

Die Verkalkung von Gefäßen wird in der Medizin als Arteriosklerose bezeichnet. Sie führt dazu, dass sich Arterien verengen. Dies wiederum führt zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung.
Die Folgen können Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch das Raucherbein und die Schaufenstererkrankung sein.
50% aller Todesfälle gehen auf das Konto von Krankheiten, die durch eine Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) verursacht werden.
Das Risiko steigt bei Frauen nach den Wechseljahren; bei Männern steigt das Risiko mit Ende der 40er Jahre deutlich an.


Angina pectoris bezeichnet Symptome wie Schmerzen und Engegefühl in der Brust, die durch eine Minderdurchblutung des Herzens ausgelöst werden. Diese Schmerzen treten typischerweise mittig in der Brust auf; sie können allerdings in den Oberbauch, zur linken Schulter und in den linken Arm, in den Hals und in den Unterkiefer ausstrahlen.
Eine komplette Unterbrechung der Durchblutung von Teilen des Herzens führt zu einem akuten Herzinfarkt. Wenn das verschlossene Gefäß nicht innerhalb weniger Stunden wieder eröffnet wird, führt dies zum Absterben von Teilen des Herzmuskels. In dieser Situation befindet sich der Patient in einer lebensgefährlichen Situation: Die koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt sind in Westeuropa die häufigste Todesursache.
Ursache für die Angina pectoris und für den Herzinfarkt ist in den allermeisten Fällen die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).
Die wichtigsten Risikofaktoren für Herzgefäßverengung und Herzinfarkt sind:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin)
  • Übergewicht
  • Stress
  • Bewegungsmangel
  • genetische Faktoren mit familiärer Belastung

Unter dem Begriff Schlaganfall versteht man eine akut auftretende Durchblutungsstörung von Arealen des Gehirns. Abhängig vom betroffenen Gebiet und von der Ausprägung treten hier unterschiedliche Folgen auf. Der Schlaganfall zeigt sich in Form von Lähmungen, Sprachstörungen, Schluckstörungen und anderen Zeichen des Ausfalls von Teilen des Gehirns. Schlaganfälle stehen in der Statistik der Todesursachen an dritter Stelle und gehören zu den häufigsten Ursachen von Invalidität im höheren Lebensalter.
Auch hier gilt, dass nur sehr schnelles Handeln vor irreversiblen Schäden schützen kann.
Man unterscheidet zwei Formen des Schlaganfalls. In den allermeisten Fällen (ca. 80 %)  entsteht ein Schlaganfall durch eine Minderdurchblutung des Gehirns als Folge eines  Gefäßverschlusses oder durch eine starke Gefäßverengung (Arteriosklerose). In selteneren Fällen ist eine Gehirnblutung Ursache des Schlaganfalls.
Die wichtigsten Risikofaktoren sind:

  • Arteriosklerose
  • Hoher Blutdruck
  • Vorhofflimmern

An den Gefäßen des Beckens und der Beine führt die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) durch Verengung der Arterien zu der sogenannten Schaufenstererkrankung. Aufgrund der Durchblutungsstörung zeigen sich zunächst Schmerzen bei Belastung. Im weiteren Verlauf kommen auch Schmerzen im Ruhezustand hinzu. Der Name „Schaufensterkrankheit“ kommt daher, dass die betroffenen Patienten aufgrund von Schmerzen in den Beinen immer wieder stehen bleiben müssen, bis die Durchblutung der Beine sich wieder erholt hat.
Die Verengung der Arterien kann sich auch an der Halsschlagader, sowie an Nieren- und Darmgefäßen manifestieren und einen Schlaganfall, Niereninfarkt und Darminfarkt auslösen.
Auch die Erweiterung von Gefäßen, insbesondere der Brust- und Bauchschlagader (Aorta) kann Folge der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) sein. Gefährlich ist insbesondere die Erweiterung der Hauptschlagader mit dem Risiko der Gefäßruptur (Einreißen der Gefäßwand). Die Gefäßruptur der Hauptschlagader ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der ohne rechtzeitige Behandlung zum Tode führen kann.

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmuserkrankung der Vorkammer des Herzens, die mit zunehmendem Alter zunimmt. Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung.
Nicht selten verläuft das Vorhofflimmern asymptomatisch: Durch länger anhaltendes Vorhofflimmern können sich in der Vorkammer des Herzens Blutgerinnsel bilden; dies ist in ca. 20 % der Fälle Ursache von akuten Schlaganfällen. Ein lang anhaltendes Vorhofflimmern kann unbehandelt auch zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen.

Sie können Ihr persönliches Risiko deutlich reduzieren, im dem Sie im ersten Schritt ein persönliches kardiovaskuläres Risikoprofil erstellen lassen. Sobald Sie Ihr persönliches Risikoprofil kennen, können Sie gezielt etwas tun. Es kommt dann darauf an, zum Einen schlechte Einflüsse zu begrenzen und zum Anderen in eine individuell angepasste Vorsorge einzusteigen.
Besonders wichtig ist die Vorsorge: Wer in der Vorsorge seine Risikofaktoren frühzeitig erkennt und diese Risikofaktoren dann weitestgehend reduziert, der vermindert deutlich das Risiko, an den Folgen der Arteriosklerose (Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) zu erkranken.
Auch bei schon vorhandener Arteriosklerose ist Vieles möglich: Wer sein Verhalten umstellt und die bekannten Risikofaktoren reduziert, der reduziert auch das Risiko schwerer Folge-Erkrankungen.
Insbesondere Menschen mit erhöhtem Risiko sollten früh mit der Vorsorge und ggf. auch mit präventiven Maßnahmen beginnen. Dazu zählen z.B. Raucher, Diabetiker, Bluthochdruckpatienten, Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten und alle Menschen, in deren Familien es in der Vergangenheit schon Schlaganfälle oder Herzinfarkte gab.
Generell gilt: Je früher und je genauer Sie ihr Risikoprofil kennen, desto eher und gezielter können Sie etwas für Ihre Gesundheit tun.
Auch das Schlaganfall-Risiko aufgrund von Vorhofflimmern kann deutlich auf ein Minimum durch eine entsprechende medikamentöse Therapie reduziert werden. Entscheidend ist jedoch hier der Nachweis dieser Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt verläuft.

Service

Kontakt

Dr. med. R. Destani

Facharzt für Innere Medizin
-Hausärztliche Versorgung (alle Kassen)-
Facharzt für Kardiologie

Hauptstraße 112
53842 Troisdorf
Tel.: 02241-41905
Fax: 02241-949698

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